Ausstellungsarchiv

AMELIE GNATZ

Dienstag, 18.12.2012, ab 19:00 Uhr

YIP YAB – Thalkirchnerstrasse 2, 80337 München

Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Künstleredition in Form einer Jutetasche!

Zu den Arbeiten von Amelie Gnatz:

Mit Einsatz Ihrer Spiegelreflexkamera fotografiert die junge Künstlerin Amelie Gnatz
alltägliche Gegenstände, Landschaften und Architektur.
Dabei nutzt sie für ihre Fotografien teilweise selbstgebaute Linsen und verzerrt den Blick
auf ihre Objekte durch Verdopplung dieser. Glühbirnen, Sonnenbrillen und Bäume
erscheinen dem Betrachter losgelöst von räumlichen Dimensionen und schärfen
daher den Blick für den eigentlichen Gegenstand. Ihre Intension dabei ist es einen
neuartigen Blick auf die Dinge zu werfen und die versteckte Ästhetik in den alltäglichen Objekten wieder zu finden.

In ihren architektonischen Fotografien arbeitet Amelie Gnatz mit dem Zusammenspiel
von natürlich einfallendem Licht und Räumlichkeit. Licht, als Spender von Lebens-
kraft und Energie soll hier als eigenständiges Kunstwerk gelten, welches durch die
Architektur reflektiert und so für uns wahrnehmbar wird.
Dabei brechen ihre Bilder die strengen Linien der Architektur auf und lenken den Blick
auf die Materialen und Oberflächen, die durch den natürlichen Lichteinfall fast haptisch
spürbar zu sein scheinen.

In ihren Arbeiten versucht Amelie Gnatz den Moment in seiner Ästhetik dokumentarisch einzufangen. PUNKTUM KUNST freut sich ganz besonders, die Werke der 18-jährigen Abiturientin vorstellen zu dürfen und damit ihre allererste Ausstellung ermöglichen zu können.

Mehr Informationen zu Amelie Gnatz via Facebook PUNKTUM KUNST

 

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BERNHARD HELLER

Dienstag, 27.11.2012, ab 19:00 Uhr

Zur Ausstellung ist eine limitierte Künstleredition in Form einer Jutetasche  erschienen.

Zu den Arbeiten von Bernhard Heller:

Bernhard Heller forciert eine freie gestische Malerei, in der die Grenzen von Figuration und Abstraktion verwischen. Fasziniert von der Möglichkeit, mit Malerei Bewegung zu erzeugen, entwickelt er seine Bildideen meist unmittelbar aus einem Farbraum heraus.

Die Bilder des Künstlers werden im Entstehungsprozess durch übermalen, zerkratzen und verwischen innerhalb des Malprozesses gleichzeitig zerstört. Gleich einer Gratwanderung erscheinen seine Bilder, einer inneren Reflektion zwischen dem Entstehen und Vergehen allen Seins.

Quellen seiner Kunst sind medial vermittelte Bilder oder Erinnerungen an selbst Erlebtes. In der Überzeugung, durch Malerei Bilder aus seiner inneren Ideenwelt herauszulösen, kommt es zu einer Mischung aus vorgefundenem und intuitivem Entstehungsprozess.
Die figurativen Bilder des Künstlers erscheinen dabei fragmentarisch. Man könnte sie einer Werbung zuordnen oder vielleicht einem Film. Symbole unseres Kulturkreises die unser kollektives Gedächtnis abrufen kann, ohne dabei wertend zu wirken, lassen den Betrachter alle Möglichkeiten der Wahrnehmung offen.

In seinen neuesten Werken beschäftigt sich Bernhard Heller mit der Umwelt und lässt den Menschen fasst in ihr verschwinden. Durch die Reduzierung der menschlichen Figur, tritt für ihn das menschliche Wesen noch stärker hervor und will den Betrachter auffordern sich mit seinem Blick darauf eine eigene Inhaltsebene zu erdenken oder zu erträumen.

Der 1977 geborene Künstler hat von 1999-2003 an der Akademie der Bildenden
Künste in Wien studiert und bereits einige Ausstellungen im In-und Ausland gehabt.
Hauptthema seiner neuen Arbeiten ist die Landschaft, sich darin befindende Gegenstände und der Mensch.

Für PUNKTUM KUNST geht Bernhard Heller der Frage nach dem Cowboymythos nach, der seit der Kindheit in jedem von uns präsent ist.

Mehr Informationen zu Bernhard Heller unter: http://www.bernhardheller.de oder via Facebook PUNKTUM KUNST

 

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VLADISLAV GEORGIEV

DIENSTAG, 30.10.2012 ab 20:00 Uhr

Zur Ausstellung ist eine limitierte Künstleredition in Form einer Jutetasche  erschienen.

Zu Vladislav Goergiev’s Arbeiten:

Der 1979 in Sofia geborene Künstler, der Innenarchitektur an der Fachhochschule in Rosenheim studiert hat, beschäftigt sich in seinen zarten Aquarellen mit der politischen Vergangenheit seines Heimatlandes Bulgarien. 20 Jahre nach der Öffnung des Landes und der Wandlung vom kommunistischen Regime hin zu einer Demokratie, setzt sich Vladislav Georgiev mit den noch unbewältigten Themen der Vergangenheit aus- einander. In seinen Arbeiten erscheinen gewaltige Plattenbausiedlungen, wie sie während des Kommunismus in vielen Ländern entstanden sind.
Wie eine gewaltige Wand wirken sie im Hintergrund, eine Festung aus der es kein
entrinnen zu geben scheint. Trotzdem sind diese Gebäude verletzt, als ginge eine Erschütterung durch sie und die Menschen die darin leben, denn Vladislav Georgiev
verschiebt und verzerrt die starre Architektur der Gebäude optisch so als würden
sie zerfließen.
Kontrastiert werden die öden Fassaden der Plattenbauten, die alles menschliche
gleichzuschalten scheinen, durch westliche Symbole wie z.B. Goofy der an eine PEZ Figur erinnert oder aber die Ikone eines Heiligen, welcher eine Bibel in der Hand
hält in welcher I LOVE NEW YORK steht. Symbole der Freiheit stehen bildnerisch
im Vordergrund und prallen auf die Tristesse einer politischen Wirklichkeit, verdeutlichen Sehnsüchte und Wünsche der Menschen.
In seinen sensiblen und zurückhaltenden Arbeiten offenbart Vladislaw Georgiew diese
beiden Welten die trotz der politischen Umbrüche immer noch im Widerstreit zu liegen scheinen.
Mehr Informationen unter: http://www.vladisart.de oder via Facebook PUNKTUM KUNST

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